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Methoden der Körperfettbestimmung

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Alltagstaugliche Methoden

zur Bestimmung der Körperzusammensetzung


Methoden der Körperfettbestimmung

Video ab Ende März 2013 verfügbar


Die im folgenden dargestellten Verfahren stellen lediglich eine repräsentative Auswahl praxistauglicher Methoden zur Bestimmung der Körperzusammensetzung dar. Zur Verdeutlichung qualitativer Unterschiede und zur Differenzierung der einzelnen Verfahren werden Referenzmethoden, Massenprodukte und professionelle Messmethoden gleichermaßen dargestellt.    


Densitometrie

Die Unterwasserwiegung (Densitometrie) gehört zu den Referenzmethoden, die oft zur Validierung von Messgeräten verwendet wird. Zur Messung wird die Testperson in einer Wiegevorrichtung, bei gleichzeitiger maximalen Lungenausatmung, in einem Wasserbassin abgesenkt. Aufgrund des Auftriebs, den der Körper erzeugt, lässt sich anschließend der Körperfettanteil berechnen. Fehlerquelle bei der Messung ist das im Körper vorhandene Restluftvolumen.

Als weitere Referenzmethoden gelten: DEXA (Dual-Energy-X-Ray-Absorption), Luftwiegung (BodPod-System), Kalium 40- und Deuteriumoxid-Verfahren.

Densitometrie




Calipometrie

Messungen mit dem Caliper (Fettmesszange) werden an definierten Hautfalten (z. B. Bizeps, Trizeps, Schulterblatt, Hüfte) durchgeführt, indem dreimal hintereinander an der gleichen Stelle die Dicke des Unterhautfettgewebes ermittelt wird.

Fehlerquellen bei der Messung sind die Erfahrung und der Einfluß des Durchführenden, der Anpressdruck, die bis heute vorliegende Uneinigkeit bei der Festlegung repräsentativer Messpunkte und die Wahl der Auswertungsformel zur Berechnung des Fettanteils.


Caliper

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Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA)

Die Messung der Körperzusammensetzung mittels bioelektrischer Impedanzanalyse, basiert auf dem Prinzip der Messung spezifischer (Strom-) Leitfähigkeiten der unterschiedlichen Gewebetypen. Während Fettgewebe gegen ein elektrisches Signal einen hohen Widerstand darstellt, ist die fettfreie Masse (z. B. Muskulatur mit hohem Wasseranteil) ein guter Leiter. Die Messung wird mittels am Körper angebrachter Elektroden durchgeführt. Zur korrekten Darstellung und Reproduzierbarkeit der Messergebnisse sind diverse Vorbedingungen einzuhalten (vgl. 4-polare Messung).

Handmessgeräte

Bei der Messung von Hand-zu-Hand wird der Widerstand der Arme gemessen. Diese Messung ist für Heimanwender gedacht, aber zur Dokumentation von Veränderungsprozessen im Körper in der professionellen Beratung wenig geeignet.

BIA Messung Hand zu Hand



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BIA

Messprinzip (siehe oben)

Fettwaagen

Bei der Messung von Fuß-zu-Fuß wird der Widerstand der Beine gemessen. Diese Messung ist für Heimanwender gedacht, aber zur Dokumentation von Veränderungsprozessen im Körper in der professionellen Beratung wenig geeignet.

BIA Fuß zu Fuß Messung

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BIA

Messprinzip (siehe oben)

4-polare Hand-zu-Fuß-Messung

Mit der Messung von Hand-zu-Fuß beginnt die professionelle BIA-Messung zur Bestimmung der stoffwechselaktiven Körperzellmasse (BCM). Die Messung erfolgt in Liegeposition über die dominante Körperseite mittels 4 Klebeelektroden an Hand und Fuß. Die korrekte Darstellung der Messergebnisse erfordert die Einhaltung folgender

Messvorbedingungen:

Korrekte Platzierung der Elektroden, Kontrolle des Elektrodenmaterials, Genaue Gewichtsbestimmung, gestreckte Gliedmaßen in leicht abgewinkelter Position zur Vermeidung eines Kurzschluß oder verkürzten Leitbahnen, Messung ca. 3 Minuten nach waagrechter und entspannter Ruhelage des Körpers, keine sportliche Tätigkeit in den letzten 12 Stunden, 2-4 h nüchtern vor der Messung, 48 h keinen Alkohol, Kaffee und harntreibende Medikamente berücksichtigen, Zyklus der Frau berücksichtigen, normale Körpertemperatur, Hautwiderstand durch entfetten der Klebestellen kontrollieren, Harnblase entleert.

BIA Hand zu Fuß Messung







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BIA

Messprinzip (siehe oben)

8-polare Hand-zu-Fuß-Messung

Die 8-polare BIA-Messung von Hand-zu-Fuß erfolgt je nach Hersteller entweder liegend oder im Stand mittels 8 Klebeelektroden, respektive Haltegriffen und Metallelektroden an Hand und Fuß. Die Platzierung der Elektroden an 4 Körperpunkten ermöglicht das gleichzeitige Messen von Ganzkörper, Rumpf, Armen und Beinen.

Messvorbedingungen:

(siehe BIA 4-polare Messung)

8-polare BIA Messung Hand zu Fuß

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Ultraschallmessung

In Anlehnung an die Hautfaltendicke-Messung mit Caliper können mit der Ultraschallmessung in lokalen Körperarealen die Dicke der Fett- und Muskelschicht gemessen werden. Das Gerät wird über einen PC betrieben. Die Darstellung von Gesamtkörperfett und Analyse der Messergebnisse erfolgt über eine Software. Bei der Auswertung von Körperfett wird auf Formeln der Calipometrie zurückgegriffen. Ebenfalls wie beim Caliper gilt: Je mehr Messpunkte zur Bewertung herangezogen werden, desto genauer ist das Messergebnis.

Das System erfordert eine genaue Handhabung, die vom Anwender geübt werden muss. Messdruck, Verkantung und Messpunktbestimmung spielen eine entscheidende Rolle bei der Reproduzierbarkeit der Messergebnisse.

Ultraschallmessung

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Nah-Infrarotlicht-Spektroskopie (NIR)

Die direkte Messung der Körperfettmasse mittels der patentierten Nah-Infrarotlicht-Spektroskopie basiert auf den unterschiedlichen Absorptions- und Reflexionswerten der verschiedenen Gewebetypen. Während des Messvorgangs wird über ein optisches System ein Lichtstrahl im Nah-Infrarotlichtbereich in den Bizeps gesendet. Der Bizeps als Messpunkt wurde durch Studien der U.S. Regierung ermittelt und steht in direkter Korrelation zum Gesamtkörperfettanteil. Das Fettgewebe absorbiert die ausgesendeten spezifischen Lichtwellen, während die fettfreie Masse die Lichtwellen reflektiert. Mittels eines Diffusors wird das reflektierte Licht aufgefangen und anhand der optischen Daten der Körperfettanteil ermittelt.

Diese Möglichkeit einer direkten Messung von Körperfett erlaubt es auch lokale Körperareale und Problemzonen vergleichend zu messen. Das Messprinzip erfordert eine möglichst genaue Messpunktbestimmung zur höchstmöglichen Reproduzierbarkeit der Messergebnisse.

Nah-Infrarotlicht-Messung




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